www.meutejagd.de  

international site
international site

 

Wertschätzung 
Informationen 
Jagdtermine 
Lehrgänge 
Einladungen 
Jagdberichte 
Jagen gehen 
Pressespiegel 
Sanctus 
Besinnliches 
Kommunikation 
Marktplatz 
links 
Autor 
Kontakt 
Disclaimer 
Kranichstein 2008

 

 www.meutejagd.com onlineshop

Sonnenschein bei der 3. Kranichsteiner Schleppjagd

 Über 35 Reiter nahmen an der 3. Kranichsteiner Schleppjagd mit den Beagles der Vogelsberg-Meute teil

Petrus hatte ein Einsehen. Als nach der stimmungsvollen Hubertusmesse unter wolkenverhangenem Himmel im Parforcehof des Jagdschlosses zum Abritt der 3. Kranichsteiner Schleppjagd geblasen wurde, strahlte die Sonne. Ehrenjagdherr Konsul Bernd O. Ludwig, der die Tradition der Schleppjagd 2006 wieder aufleben ließ, hat eben einen guten Draht nach oben. Über 35 Reiter hatten sich zu diesem sportlich-gesellschaftlichen Ereignis N° 1 angemeldet, um den 35 Beagles der Vogelsberg-Meute auf einer 18 km langen Strecke durch den Kranichsteiner Forst nachzureiten.

Jagdherr Ernst von Schwerdtner, der Senior unter den Reitern, legte die Schleppe. Die Meute zu Füßen ihrer reitenden Herren wartete sehnsüchtig auf den Peitschenschlag – und dann ging die Post ab – immer dem Duft auf der Spur. Das Tempo, das die Beagles an den Tag legten, war so rasant, dass die Reiter in kürzester Zeit weit hinter der Meute ablagen. Sie mussten allerdings auf der Strecke auch einige Hindernisse überwinden. Die Meute flog schier über Wiesen, Felder und Waldwege. Manches Mal sah man sie noch nicht, aber man hörte sie. Denn das wunderbare Geläut der Beagles kündigte ihr Kommen – oder sollte man besser sagen ihr Rennen – schon von weitem an. Und dann vibrierte der Boden unter den Füßen der Pferde.

Die Gäste begleiteten auf Rollen, von denen man einen einmaligen Blick auf das Jagdgeschehen hatte, und in Autos der Darmstädter Mercedes Benz-Niederlassung die Schleppjagd. Unter ihnen waren zahlreiche Repräsentanten des Frankfurter Konsularischen Korps, aus Politik, Wirtschaft und Kultur. An bestimmten Punkten mit besonders guter Sicht erläuterte Georg Diehl fachkundig die Gepflogenheiten der Jagd und machte auf dieses und jenes jagdliche Brauchtum aufmerksam. Musikalisch wurde die Jagd während der ganzen Veranstaltung begleitet von der deutsch-französischen Bläsergruppe Rallye Trompes Moselle-Sarre und der Bläsergruppe des DRV. Auf der Dianaburg lud das Hotel Jagdschloss Kranichstein zu einem kulinarischen Zwischenstopp bei herzhaften Schmankerln und erfrischenden Getränken. Eine angenehme Erholungspause für Mensch und Tier und ein harmonisches Bild für die Fotografen.

Die Beagles allerdings waren stets in Hab-Acht-Stellung. Es könnte ja gleich weitergehen. Sie fieberten dem Ziel entgegen. Denn dort am Jagdzeughaus wartete die Belohnung. Nach dem feierlichen Halali hatten sie längst ihr Curée geschnuppert und entdeckt. Es lag in Sichtweite, sie in den Startlöchern. Aber erst der Pfiff gab ihnen den letzten Spurt frei. Die Reiter erhielten als Dank aus der Hand von Annette Ludwig die Brüche, ein Eichenblatt mit roter Schleife. Die Schirmherrin Ruth Wagner freute sich, dass Tradition auf Kranichstein einen so hohen Stellenwert hat.

Veranstalter waren das Hotel Jagdschloss Kranichstein, die Darmstädter Kulturgesellschaft Kranichstein e. V. und die Vogelsberg-Meute e. V.. Die Schirmherrschaft hatte Staatsministerin a. D. Ruth Wagner übernommen. Sie gilt als „Mutter von Kranichstein“, da sie sich in ihrer amtierenden Zeit für die Belange von Kranichstein stark gemacht hat. Die Jagdleitung lag in den bewährten Händen von Forstdirektor Hartmut Müller, der das Zusammenspiel von Mensch, Natur und Tier sehr begrüßte und darauf verwies, dass vor genau 300 Jahren auf Kranichstein die erste Schleppjagd stattgefunden hat. Master of Hounds war Hans Nimrichter. Unterstützt wurde die Schleppjagd vom Darmstädter Reiterverein DRV Kranichstein, der Radeberger Gruppe KG und der Stiftung Hessischer Jägerhof.

Den Abschluss im Parforcehof bildete nach einem kurzen Regen-Intermezzo eine Flugpräsentation verschiedener Greifvögel, zu denen Walter Reinhart, der Chef der Falknerei Ronneburg, Interessantes über das Verhalten der Tiere erläuterte. Der sibirische Uhu allerdings nutzte seine Vorstellung zu einem nicht vorgesehenen Extra-Ausflug auf das Dach, das einen Zuschauer zu der Äußerung beflügelte, aus Kranichstein Uhustein zu machen.

Kulinarisch ging die 3. Kranichsteiner Schleppjagd auf dem jagdlich geschmückten Marktplatz mit vielen Köstlichkeiten zu Ende. Konsul Bernd O. Ludwig, Hausherr des Hotel Jagdschloss Kranichstein, der zu Beginn von Wolfgang Botzum zum Ehrenjagdleiter gekürt wurde, pflegt die Tradition auf Kranichstein. So viel ist sicher: Die 4. Kranichsteiner Schleppjagd wird folgen – und der genaue Termin für 2010 wird noch in diesem Jahr festgelegt.

Darmstadt, 22. September 2008

Hotel Jagdschloss Kranichstein

Darmstädter Kulturgesellschaft Kranichstein e. V.

 


Copyright (c) 2000-2010 www.meutejagd.de. Alle Rechte vorbehalten.
Webmaster E-Mail senden

Unterstützen Sie dieses Projekt einfach mit PayPal:

Alles für die Reitjagd, bitte klicken Sie hier:

STRATO Aktion - Hier klicken! >

_________________

Zum Vergrössern bitte auf die Bilder klicken:

fig1ks.JPG

fig2ks.JPG

fig3ks.JPG

fig4ks.JPG

fig5ks.JPG

fig6ks.JPG

fig7ks.JPG

fig8ks.JPG

fig9ks.JPG

fig10ks.JPG

fig11ks.JPG

fig12ks.JPG

fig13ks.JPG

fig14ks.JPG

fig15ks.JPG