Sankt Hubertus ist wie Eustachius
Patron der Jäger und Forstleute. Sein Gedenktag ist der 03.November. Sein
Name bedeutet: der durch Verstand Glänzende (althochdt.)
In die Legende um St. Hubertus ist die
Vision des Heiligen Eustachius mit eingeflossen.
Hubert lebte zunächst als Pfalzgraf am
Hof von Theoderich III. in Paris und ging später nach Metz. Nach dem Tod
seiner Gattin bei der Geburt seines ersten Sohnes zog er sich von allen
Ämtern zurück, lebte sieben Jahre als Einsiedler in den Ardennen und
ernährte sich durch die Jagd. In dieser Zeit festigte sich sein Glaube und
er ließ sich zum Priester weihen. Er galt als umsichtig und milde, bei
einer Hungersnot rettete er Tausende Menschen vor dem Tod.
Erst seit dem 15. Jahrhundert wird die
Legende vom Jäger Hubertus erzählt, dem ein mächtiger Hirsch mit dem
Kruzifix zwischen den Geweihstangen erschien, was ihn bekehrte; dieses
Motiv stammt, wie schon erwähnt aus der Eustachius / Placidus-Legende. Die
Grundlage für die Zuschreibung dieses Motivs an Hubertus war vermutlich
seine Zeit als Einsiedler.
Hubertus' Gebeine wurden am 3. November
743 in St.Peter in Lüttich feierlich erhoben. Ein solcher Akt war bis in
das 10. Jahrhundert die übliche Form der Heiligsprechung. 825 wurden die
Reliquien in das Ardennenkloster Andagium überführt, das später den Namen
St. Hubert annahm.
In der Zeit um den Gedenktag finden
traditionell die nach Hubertus benannten Jagden und Messen statt. Er
gehört zu den vier heiligen Marschällen, in manchen Gegenden wird er auch
zu den 14 Nothelfern gezählt.
Sein Attribut ist der (weiße) Hirsch
mit einem (leuchtenden) Kruzifix zwischen den Geweihstangen.