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Fabel von La Fontaine, Kupferstich
1834
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Das Pferd, das sich am Hirsch rächen wollte
Seit jeher sind Pferde nicht für Männer geboren worden, als
die Menschheit vom Eicheln essen erfüllt war, Esel, Pferd, und Maultier noch
in den Wäldern wohnten: und gab noch nicht, so wie in diesem Jahrhundert, so
viele Sättel und verschiedene Meuten, so viele Befestigungen zur Kriegsführung,
so viele Stühle und so viele Kutschen; ebenso zeugte man nicht soviel des Geniessens
und des Feierns.
Ein Pferd hatte eine Meinungsverschiedenheit mit einem von
Schnelligkeit strotzendem Hirschen; Es jagte ihn überall herum aber versagte
gänzlich. Es suchte Hilfe bei einem Mann und bat um Unterstützung. Der Mann
zäumte es mit Gebiss und Zügel, sprang auf seinen Rücken, gab ihm keine Ruhe
mehr bis dass der Hirsch gestellt war und sein Leben liess. Daraufhin
bedankte sich das Pferd beim Mann, seinem Wohltäter, und sagte Ich bin dankbar,
auf wiedersehen, ich gehe zurück in die Wildnis. Nein, sagte der Mann; meine
Wohnung ist besser geeignet: ich sehe klar, wie nützlich du sein kannst.
Also bleibst du; und wirst auch gut behandelt. Ich sorge für Futter und
ein Bett aus Stroh
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Aber; was bedeutet gutes Essen, wenn man die Freiheit
verloren hat. Das Pferd bemerkte seine Dummheit; aber es war zu spät;
sein Stall war schon gebaut und sehr stabil. Er starb dort, während er an
seinem Strick zog:
Es wäre klüger gewesen, wenn er die Beleidigung verziehen
hätte. Welches Vergnügen auch immer die Rache mit sich bringt, Sie ist
sehr teuer wenn sie auf Kosten dessen bedenkt was verloren gehen kann, was
übrig bleibt ist wertlos.
Sinne niemals nach Rache weil es dein Verderben sein könnte.
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